WILLKOMMEN AUF DER WEBSEITE
Am
Anfang war
DER STRICH
Kunst verehrt, was ernährt.
Am Anfang war der Strich
Das sind die Höhlen-Symbole
gegen mein Lebensende als Künstler habe ich mich gefragt: was hat eigentlich Sinn gemacht, oder anders, was hat Sinn in der Kunst? Und ich bin am Ende zu 3 Schlüssensätzen gekommen:
1:Ökonomie ist die Fortsetzung des Krieges
mit anderen Mitteln,
2.Am Anfang war der Strich,
3. Kunst verehrt, was er nähert.
Das sind meine 3 Grundthesen.
Meine Ausgangsposition war immer die aus der Betrachtung der Höhlenmalereien. Mein Ansatz war hier, wer hat die Höhlen gestaltet, was zeigen sie und was hat man übersehen. In meiner Diplomarbeit 1983 habe ich zum 1. Mal den Gedanken niedergeschrieben, dass Frauen die Erzeuger der Höhlenmalereien sind oder aber Behinderte oder beide (Jagdtunfähige Männer). Zu diesem Zeitpunkt waren solche Gedanken lächerlich. Frauen und Höhlenmalereien, das passte überhaupt nicht zusammen. Ich ging damals sogar so weit, dass ich behauptete, die Höhlenmalereien, im Bereich von tierischen Darstellung, waren eine Art Universitäten oder Volkshochschule für die Lehrtätigkeit, was man an dem gezeigten Tier am besten verwenden kann. Eine Art Küchenrezept. Diesen Gedanken habe ich auch auf Stonehenge ausgeweitet, dass ich für eine globale Universität halte.
Am Anfang war der Strich: mein ganzes Leben habe ich mich nur dem Strich gewidmet. Ich will das erklären, ich unterscheiden zwischen Strich und Linie. Die Linie braucht man für technische Zeichnungen, den Strich braucht man für Zeichnungen. Und um das besser zu erklären, zitiere ich den Maler Adolf von Menzel, der mit einem Zimmermanns Bleistift gearbeitet hat. Bei diesem Bleistift ist die Mine rechteckig und dünn. Man kann damit eine dünne Linie und den Bleistift beim Zeichnen verdrehen sodass man eine Dynamik hat. Dieser Strich und diese Dynamik zeichnet eine meisterhafte Zeichnung aus. Alles andere ist zwanghaftes Gefummle.
Bereits in den siebziger Jahren, ich studierte gerade Linguistik, fiel mir auf, dass es in den Höhlenmalereien, ganz versteckt, ganz klein, abstrakte Symbole gab, die keine Beachtung fanden, also von den großen Bildern überdeckt wurden. Eine Frau, eine Linguistin, hat das dann öffentlich gemacht. Und daran will ich anschließen.
Ich erkläre kurz die Gestaltungssituation: ich bin 81 Jahre, befinde mich im Altenheim Haus Salem des diakonischen Werks und an Krebs erkrankt. Da ich nicht die Absicht habe, wie viele hier, zum Sterben liegend auf den Tod zu warten, habe ich mich zur Beschäftigung durchgerungen. Wie gesagt, das Thema ist: am
Anfang war der Strich.
Der Strich
Wie verfahre ich und mit welchen Mitteln? Wenn ich hier im
Heim meine Hemden in die Wäscherei gebe, kommen die auf metallischen Kleiderbügel zurück, oder aber sie sind durch eine rechteckige Pappe versteift. Pappe und Kleiderbügel sind meine Materialien. Aus den Kleiderbügel gestalte ich eine Figur, die Figur hält ein Pappschild und auf dem Pappschild ist eines jener 21 Symbole, die vor 10 tausenden Jahren auf der Welt gleich gestaltet wurden.. Es scheint also so, dass es vor langen Jahren oder tausenden von Jahren ein globales Alphabet gab.
Aber wie deutet man das jetzt? Kann ich mir aus meiner Jetzt Wirklichkeit eine Interpretation in die Vergangenheit erlauben? Und was umfasst das Symbol? Ist es ein Laut, ein Wort oder eine Silbe? Und an was könnte ich mich orientieren.?
Was kann ich über einen Menschen von heute und vor 1.000.000 Jahre sagen? Und was diktiert beide? Und auch hier mache ich einen Betrachtungsschnitt. Ich gehe davon aus, dass der Mensch schon seit 8-9.000.000 Jahre aufrecht geht. Wenn man aus den vor 1. Millionen Jahren keine Beerdigungsrituale und anderes findet, so glaube ich daran, dass der Mensch zu dieser Zeit Vegetarier war und Ernährung im Überfluss (Freie Güter) hatte, also keine Defizite und demzufolge bedingt durch Rarität nichts zu hinterlassen hatte, weil sein Leben befriedigend und friedlich verlaufen ist. Es gab ein Miteinander, es gab keine Konkurrenz und man musste, um an Ernährung zu kommen niemand totschlagen. Ich kann das nicht nachweisen, bin aber überzeugt, dass der Verlust der vegetarischen Ernährung durch Katastrophen wie auch immer zur Fleischernährung, zur Jagd, zur Konkurrenz und zum Töten geführt hat.
An dieser Stelle will ich die 5 Elemente Lehre der Chinesen einführen. Es ist die Sprache der Organe,
Ich entwickle hier das Konzept der Organsprache, auf der Basis der chinesischen Lehre. Ich wende mich also ab von der Dominanz des Gehirns und wende mich dem umfangreichen Organ Orchester zu. Dieses Organorchester ist seit Millionen Jahre dasselbe, kann man vermuten, aber das Gehirn hat sich immer mehr oder weniger unterschieden. Wenn es bei den Neandertaler größer war, dann deswegen, weil der Mensch nun durch die Gestaltung von Werkzeugen von Jagdstrategien, von Kräuter Lehre, Jahreszeiten, Sternen, Sonnen und Mondstand unendlich viel lernen mußte, als in der Zeit der vegetarischen freien Güter.
Auch die 5 Sinne
Hören,Sehen,Riechen, Schmecken,Tasten, Spüren
sind unverändert. Dieses wäre ein Ausgangspunkt einer Betrachtung der Symbole. Es ist also nur eine Interpretation, aber ich meine sie hat sich zu orientieren an den elementaren Bedürfnissen des Menschen und nicht an einer pathologischen Ästhetik.
Ich hoffe, ich habe mich verständlich ausgedrückt.
Mit freundlichen Grüßen
Karl-Heinz Nagel
Worum geht es?
Es geht um 21 tausende Jahre alte abstrakte Symbole die in Höhlen gefunden wurden, aber in gleicher Weise auf der ganzen Welt. Möglicherweise ein
URALFABETH.
Mach mit!
Kauf eine Figur
und beteilige Dich an der Deutung der Symbole-
k.juergen.nagel@gmx.de
So deute ich die Symbole
(Name und Adresse
Alle Symbole
21 URZEICHEN DER WELT
Nagel Iban DE17100777770286634100
DIE SYMBOLE
ICH ZEICHNE ALSO BIN ICH
